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- Endgültige Auswahl als Konsortialführer im gemeinsamen FuE-Programm von EU und Eureka bestätigt internationale technologische Wettbewerbsfähigkeit
- Konsortium mit dem schwedischen Wasseraufbereitungsspezialisten DABCE gegründet – FuE-Förderung durch die zuständigen Stellen beider Länder bestätigt
- Entwicklung eines mobilen Moduls zur Abwasserbehandlung durch Schadstoffzerstörung für den Einsatz vor Ort wird angesichts europäischer PFAS-Einleitungsregelungen beschleunigt
FUST Lab, ein auf Ultraschalltechnologie spezialisiertes Deep-Tech-Unternehmen unter der Leitung von Geschäftsführer Minseong Hwangbo, hat bekannt gegeben, dass es als Konsortialführer für Eurostars-3 ausgewählt wurde. Das internationale Programm für gemeinsame Forschung und Entwicklung wird von der Europäischen Union (EU) und dem Eureka-Sekretariat unterstützt.
FUST Lab hat mit DABCE, einem schwedischen Unternehmen mit Spezialisierung auf Wasseraufbereitungsmodule, ein Konsortium gegründet. Die gemeinsame Forschung ist auf drei Jahre angelegt. FUST Lab als Konsortialführer und DABCE als lokaler Partner werden das Projekt jeweils mit umfassender finanzieller Unterstützung für Forschung und Entwicklung durch ihre nationalen Regierungen und die zuständigen Förderstellen durchführen.
Eurostars-3 zählt zu den führenden europäischen Förderprogrammen für internationale gemeinsame Forschung und Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen. Es wird gemeinsam im Rahmen des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon Europe und von Eureka betrieben. Gefördert werden international wettbewerbsfähige Technologien mit dem Ziel der Markteinführung. Die Auswahl erfolgt nach einer strengen Bewertung der technologischen Qualität, des Marktpotenzials und der Leistungsfähigkeit der Partnerschaft.
Mit der Auswahl als Konsortialführer hat FUST Lab auf dem europäischen Markt eine formelle Anerkennung für die Leistungsfähigkeit seiner proprietären fortschrittlichen Ultraschalltechnologie CAVITOX und deren internationale Kommerzialisierungsperspektiven erhalten.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines mobilen Systems zur Behandlung PFAS-haltiger Abwässer und dessen Kommerzialisierung in Europa. Da europäische Länder, darunter Frankreich, Abgaben auf PFAS-Einleitungen einführen und Einleitungsgrenzwerte verschärfen, steigt die Nachfrage nach Lösungen, die PFAS direkt am Ort der Kontamination zerstören und behandeln, ohne Sekundärabfälle zu erzeugen.
FUST Lab plant, seine CAVITOX-Technologie zur ultraschallbasierten PFAS-Zerstörung mit der Expertise von DABCE im modularen Wasseraufbereitungsengineering zu verbinden und ein vor Ort einsetzbares Containermodul zu entwickeln. Das System soll PFAS unmittelbar an der Kontaminationsquelle schnell zerstören, ohne einen gesonderten Abwassertransport oder eine Hochtemperaturverbrennung zu erfordern. Parallel dazu sollen Demonstrationen im Rahmen eines Proof of Concept (PoC) in Europa den Markteintritt beschleunigen.
„Die Auswahl als Konsortialführer für Eurostars-3, eines der führenden europäischen Programme für gemeinsame Forschung und Entwicklung, bestätigt die technologische Wettbewerbsfähigkeit von CAVITOX auf dem europäischen Markt“, erklärte Minseong Hwangbo, Geschäftsführer von FUST Lab. „Gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen DABCE werden wir ein zuverlässiges mobiles System mit hoher Praxistauglichkeit für den Einsatz vor Ort entwickeln und die Chancen im europäischen Wasseraufbereitungsmarkt angesichts zunehmend strengerer regulatorischer Anforderungen frühzeitig erschließen.“